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Warum ein Text kostet, was er kostet

Über Börsen wie MyHammer oder Textbroker können Sie genügend Texter finden, die Ihnen billige Massentexte produzieren. Abgerechnet wird nach Wörtern, 250 Wörter werden teilweise für 1,– Euro verramscht.
Viel Spaß mit einem solchen Text. Keine Rechtschreibung, kein Stil, kein Inhalt: keine Persönlichkeit. Allenfalls ein Backlink. Oder zwei.

In die Kalkulation des Texter-Honorars geht nicht nur das reine Verfassen des Textes mit. Das nimmt mitunter sogar die wenigste Zeit in Anspruch, je nach Textsorte.
Der Inhalt eines Textes will recherchiert werden. Im Internet, in Bibliotheken, durch ein persönliches Gespräch mit Ihnen.
Der Text braucht ein Konzept, eine Gliederung, Struktur. All das fällt nicht vom Himmel und will sorgfältig erdacht sein.

  Wenn der Text steht, will er überarbeitet werden. Möglichst mehrmals, solange, bis er sich wirklich wohl fühlt und von sich sagen kann: Ich bin ein guter Text, ohne orthografische Mängel und ohne überflüssige Worthülsen; ich transportiere eine Aussage.
Hinzu kommen administrative Kosten des Texters, die Kommunikation mit Ihnen als Auftraggeber, die auch Zeit in Anspruch nimmt, und viele weitere Dinge.
Das alles macht es unmöglich, Texte zu Dumpingpreisen anzubiedern anzubieten.


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