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Eine Sache, die häufiger korrigiert werden muss und deren Korrektur
dem Lektor bzw. Korrektor mitunter viel Arbeit beschert, ist die Wahl
der Anführungszeichen und die damit verbundene Zeichensetzung.
Im Deutschen gibt es streng genommen nur diese Art von
Anführungszeichen: „ … “ bzw. ‚ … ‘. Gebräuchlich ist allerdings auch
folgende Form: » … « bzw. › … ‹. Die amtliche Rechtsschreib-Regelung
sieht dabei den Gebrauch der Anführungszeichen vor bei:
- direkter Rede oder wörtlich wiedergegebenen Textstellen,
- Wörtern oder Teilen eines Textes, die hervorgehoben werden sollen.
Regelungen zur Zeichensetzung
Gehört ein Satzzeichen zum wörtlich Wiedergegebenen, steht es vor dem
abschließenden Anführungszeichen. Gehört es zum Begleitsatz, steht es
danach. Ausrufe- und Fragezeichen bleiben bei angeführtem Begleitsatz
erhalten. Der Schlusspunkt des angeführten Satzes fällt weg, wenn er am
Anfang oder im Inneren eines Ganzsatzes steht.
Beispiele:
„Hier steht ein Ausrufezeichen!“, rief er.
„Steht hier ein Fragezeichen?“, fragte er.
„Hier steht der Punkt nach dem schließenden Anführungszeichen“, sagte er.
Er sagte: „Der Schlusspunkt des Begleitsatzes fällt weg, wenn der angeführte Satz am Ende des Ganzsatzes steht.“
In einem Text mit Anführungszeichen Angeführtes steht in halben Anführungszeichen.
Zitat: „ Er sagt ‚danke’ und ging wieder.“
Wie ist das mit den fremdsprachigen Zitaten?
Bei fremdsprachigen Worten oder Wortgruppen, die ausgezeichnet werden
sollen, gilt, dass die im Deutschen verwendeten Anführungszeichen
benutzt werden. Beim Zitieren ganzer Sätze und Absätze aus einer
anderen Sprache verwendet man die Anführungszeichen, die in dieser
Sprache üblich sind. Eine Tabelle von Anführungszeichen anderer
Sprachen finden Sie rechts.
Normale Anführungszeichen oder doch lieber die eckigen?
Welche Art Anführungszeichen Sie wählen hängt (neben der Sprache) ein
wenig ab von der Wahl Ihrer Schriftart und dem Inhalt des Dokuments ab.
Meist reichen die gewöhnlichen Anführungszeichen („ … “) aus. Die
Garamond-Schriftart allerdings wirkt zum Beispiel besser mit den
französischen Anführungszeichen (» … «).
Text, der viele fremdsprachige
Zitate enthält und dabei immer wechselt zwischen deutschen und z. B.
englischen Anführungszeichen, wirkt besser, wenn er nur die
französischen Anführungszeichen enthält. Letztendlich ist es aber eine
Frage des Geschmacks. Wichtig ist vor allem eine einheitliche
Verwendung.
| Typ |
Aussehen |
Erzeugung |
| deutsch einfach |
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ALT+0132
ALT+0147
|
deutsch halb
|
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ALT+0130
ALT+0145
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deutsch altern. einfach
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|
ALT+0187
ALT+0171
|
deutsch altern. halb
|
|
ALT+0155
ALT+0139
|
englisch einfach
|
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ALT+0147
ALT+0148
|
englisch halb
|
|
ALT+0145
ALT+0146
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französisch einfach
(stehen mit Leerzeichen danach bzw. davor)
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ALT+0171
ALT+0187
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französisch halb
(stehen mit Leerzeichen danach bzw. davor)
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ALT+0139
ALT+0155
|
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