Auf den dem Titelblatt folgenden Seiten können Sie verschiedene
Verzeichnisse generieren. Wichtig ist, dass am Ende aller Verzeichnisse
ein Abschnittsumbruch steht, die Verzeichnisse bilden also Abschnitt 2
(der römisch paginiert wird), der folgende Teil Abschnitt 3.
a) Inhaltsverzeichnis
Auf die Eidesstattliche Erklärung bzw. das Titelblatt folgt also das
Inhaltsverzeichnis. Das Inhaltsverzeichnis wird immer für Überschriften
erstellt, die mit den Formatvorlagen „Überschrift 1“, „Überschrift 2“
etc. formatiert worden sind.
Das Inhaltsverzeichnis selbst wird dabei mit den Formatvorlagen
„Verzeichnis 1“, „Verzeichnis 2“ etc. erstellt. Diejenige Überschrift
im Text also, die mit „Überschrift 1“ formatiert wurde, bekommt im
Inhaltsverzeichnis die Formatvorlage „Verzeichnis 1“ zugewiesen. Über
die Verzeichnis-Formatvorlagen können Sie so das Layout des
Inhaltsverzeichnisses steuern.
Das Inhaltsverzeichnis aktualisieren
Wenn Sie die vorgegebene Gliederung übernehmen, können Sie
das Verzeichnis so belassen wie es ist. Sie müssen es einfach
zwischendurch oder ganz zum Schluss aktualisieren. Klicken Sie dazu mit
der rechten Maustaste auf das Inhaltsverzeichnis. Sie werden von Word
gefragt, ob das gesamte Verzeichnis oder nur die Seitenzahlen
aktualisiert werden sollen. Haben sich die Überschriften
zwischenzeitlich verändert, müssen Sie das gesamte Verzeichnis
aktualisieren.
Ein neues Verzeichnis erstellen
Falls Sie mehr oder weniger als die vorgegebenen vier Ebenen
im Inhaltsverzeichnis anzeigen lassen wollen, müssen Sie ein neues
Verzeichnis erstellen. Klicken Sie dazu im Reiter „Verweise“ auf
„Inhaltsverzeichnis“ und gehen auf „Inhaltsverzeichnis einfügen“.
Stellen Sie hier ein, ob Seitenzahlen angezeigt werden sollen, ob diese
rechtsbündig sind und ob zwischen Überschrift und Text Füllzeichen
erzeugt werden sollen. Sie können hier auch die Anzahl der
anzuzeigenden Ebenen auswählen.
Wenn Sie auf „Ändern“ klicken, öffnet sich ein neues
Fenster, in dem Sie das Layout des Verzeichnisses weiter anpassen
können. Bearbeiten Sie so die einzelnen Verzeichnis-Formatvorlagen
direkt (Sie können das aber auch direkt über die Formatvorlagen-Liste
machen). Falls Sie die Änderungen schnell angezeigt haben möchten,
verwenden Sie die oben beschriebene Methode zum schnellen Ändern der
Formatvorlagen.
Die Füllzeichen
Sie können ganz zum Schluss die gestrichelten Linien mit der
Zeichenformatvorlage „Verzeichnis – Füllzeichen“ formatieren. Das
müssen Sie dann zwar für jede Zeile machen, es sieht aber etwas besser
aus, weil die Abstände zwischen den Punkten erweitert sind. Machen Sie
das aber erst ganz zum Schluss, da die Änderung bei einer
Aktualisierung des Verzeichnisses wieder verschwindet.
b) Abkürzungsverzeichnis
Auf der nächsten Seite finden Sie eine Vorlage für ein
Abkürzungsverzeichnis. Schreiben Sie in diese unsichtbare Vorlage alle
Abkürzungen, die nicht im Duden aufgeführt sind. Wenn Sie kein
Abkürzungsverzeichnis benötigen, löschen Sie die Seite einfach.
Denken Sie auch daran, dass die meisten Abkürzungen mit Festabstand
stehen sollten. Es sollte nicht heißen „z.B.“, sondern „z. B.“. Einen
Trick zum Einfügen eines schmalen Leerzeichens finden Sie weiter oben.
c) Abbildungsverzeichnis, Tabellenverzeichnis
Nach dem Abkürzungsverzeichnis finden Sie die Vorlage für ein
Abbildungs- bzw. Tabellenverzeichnis. Beide werden wie das
Inhaltsverzeichnis automatisch erstellt, vorausgesetzt, Sie beschriften
Abbildungen und Tabellen entsprechend (wie das geht, erfahren Sie
weiter unten). Sie können die Verzeichnisse dann wie das
Inhaltsverzeichnis aktualisieren, sollte sich etwas ändern.
d) Index-Erstellung
Ein Index ist eigentlich unüblich für eine universitäre
Qualifikationsarbeit. Vielleicht wollen Sie aber trotzdem einen Index
erstellen. Der Index steht dann im Anhang nach dem Literaturverzeichnis
wie in der Vorlage als Beispiel aufgeführt. Sie können den vorgebenen
Index verwenden und immer aktualisieren (er wird dem Inhaltsverzeichnis
entsprechend aktualisiert).
Dem Index einen Eintrag hinzufügen
Sie fügen dem Index einen Eintrag hinzu, indem Sie im Reiter
Verweise bei „Index“ auf „Eintrag festlegen“ klicken. Im Text direkt
erscheint dann folgendes Feld: „… Indexeintrag { XE „Indexeintrag“ }.
Wenn Sie den Index nun aktualisieren, erscheint der entsprechende
Eintrag darin.
Untereinträge
Um Untereinträge zu erstellen, geben Sie im Indexeintrag-Menü einfach
den Namen des Haupteintrags ein, und darunter den Namen des
Untereintrags. Sie können so Ihren Index noch einmal zusätzlich
untergliedern.
Einträge über mehrere Seiten
Manche Indexeinträge sollen auf einen Seitenbereich
verweisen (Stichwort 10–15). Dazu müssen Sie erst einen Seitenbereich
definieren. Markieren Sie alle Seiten, die im Eintrag später angezeigt
werden sollen. Gehen Sie dann im Reiter „Einfügen“, Tab „Hyperlinks“
auf „Textmarke“. Geben Sie einen Namen für die Textmarke an. Jetzt
erstellen Sie wie gewohnt einen Indexeintrag. Im Menü gehen Sie dann
aber nicht auf „aktuelle Seite“, sondern auf „Seitenbereich“. Wählen
Sie den Namen der eben erstellen Textmarke und klicken dann auf „OK“.
Mehrere Indizes
Mehrere Indizes in Word zu erstellen, etwa ein Stichwortverzeichnis und
ein Namensverzeichnis, ist etwas kompliziert, aber auch möglich. In der
Vorlage finden Sie bereits einen zweiten Index. Wenn Sie einen
Indexeintrag für den zweiten Index erstellen, gehen Sie zuerst vor, wie
oben beschrieben. Sie müssen den Eintrag dann allerdings im Text etwas
editieren, damit er dem zweiten Index zugeordnet wird. Heißt das
Stichwort z. B. „Jean Paul“, und der dazugehörige Eintrag { XE „Jean
Paul“ } dann müssen Sie den Schalter „\f „person““ hinzufügen. Der
Eintrag lautet dann also: {XE „Jean Paul“ \f „person“}.
Das Wort „person“ ist eigentlich frei wählbar und wird im Index direkt
festgelegt. „Person“ ist damit eine Voreinstellung der Dokumentvorlage.
Wenn Sie sich den zweiten Index auf der letzten Seite der Vorlage nun
anschauen und ihn aktualisieren, sehen Sie ihn gefüllt mit den
Einträgen, die mit dem Schalter „person“ ausgezeichnet wurden. Drücken
Sie ALT+F9. Sie bekommen jetzt alle Felder angezeigt. Dort, wo vorher
der Index war, sollte nun stehen
„{ INDEX \e „ „ \c „2“ \z „1031“ \f „person“ \* MERGEFORMAT }. Sie
können das Wort „person“ nun einfach durch ein anderes ersetzen. Wenn
Sie jetzt wieder ALT+F9 drücken, wird ihnen der Index wieder angezeigt.
Falls Sie Änderungen vorgenommen haben, müssen Sie ihn aktualisieren.
Layout des Index
Das voreingestellte Layout des Index ist ein zweispaltiges. Zwei feste
Blöcke mit Füllzeichen sollen für mehr Ruhe im Textbild sorgen. Sie
können das Layout natürlich auch Ihren Wünschen entsprechend anpassen.
Die Formatvorlagen „Index 1“, „Index 2“ etc. steueren Schrift und
Tabulatoren des Index.
TIPP: So blenden Sie die Indexeinträge im Fließtext aus
Selbst wenn keine Steuerzeichen im Text angezeigt werden, können Sie
die Indexeinträge sehen. Das ist manchmal unpraktisch, weil es den
Umbruch im Text verändert. Um sie auszublenden, klicken Sie auf das
Office-Logo und dann auf „Word-Optionen“. Bei „Anzeigen“ entfernen Sie
das Häkchen bei „Ausgeblendeten Text“. Die Indexeinträge im Text werden
dann nur angezeigt, wenn Sie alle Steuerzeichen anzeigen lassen.
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