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Nachdem Sie ein Thema für Ihre Arbeit gefunden haben, sollten Sie
sich als Erstes um eine gute Gliederung kümmern, denn wenn Ihre
Diplomarbeit gut gegliedert ist, ersparen Sie sich viel Zeit und
brauchen dann die einzelnen Themen nur noch Schritt für Schritt
abarbeiten.
Natürlich bleibt die Gliederung
flexibel und kann im Laufe der Arbeit nach und nach angepasst,
verfeinert, verbessert werden.
Sie sollten zwischen einer „öffentlichen“ Gliederung
Ihrer Diplomarbeit unterscheiden, die dann später auch im
Inhaltsverzeichnis erscheinen wird, und einer „privaten“, die Ihnen
dabei hilft, Ihre Gedankengänge zu strukturieren.
Die Gliederung, die dann im Inhaltsverzeichnis Ihrer Diplomarbeit oder
Masterarbeit erscheint, sollte nicht mehr als 3 Ebenen folgender Form
enthalten:
1. Gliederungspunkt 1. Ebene
1.1 Gliederungspunkt 2. Ebene
1.2 Gliederungspunkt 2. Ebene
1.2.1 Gliederungspunkt 3. Ebene
1.2.2 Gliederungspunkt 3. Ebene
1.3 Gliederungspunkt 2. Ebene
2. Gliederungspunkt 1. Ebene
Jede Untergliederung sollte aus mindestens 2 Punkten bestehen, ein einzelner Unterpunkt ist eher unschön.
Die Nummerierung kann dabei natürlich von den Vorgaben Ihrer Fakultät
oder Ihres Instituts, an dem Sie die Diplomarbeit oder Masterarbeit
schreiben, abhängen; die hier vorgeschlagene ist allerdings sehr
üblich.
Achten Sie auf eine ausgewogene Gliederung! Die Gliederung sollte Ihre
Diplomarbeit oder Magisterarbeit in annähernd gleich große Abschnitte
unterteilen.
Die „private Gliederung“ nutzen Sie, um die eigentliche Gliederung
weiter in Gedankengänge zu unterteilen. Dafür sollten einfache
Stichpunkte reichen, mit Schlagworten zu Themen, die Sie innerhalb
Ihrer Diplomarbeit oder Bachelorarbeit abarbeiten wollen. Als
Überschriften sollten diese Punkte nur erscheinen, wenn der Text sonst
unübersichtlich würde. Gewöhnlich brauchen diese Punkte dann auch keine
Nummerierung.
Eine gute Gliederung ist wirklich wichtig, denn damit stellen Sie unter
Beweis, dass Sie strukturiert denken und arbeiten können; außerdem
hilft eine gute Struktur dem Leser Ihrer Diplomarbeit oder
Magisterarbeit ungemein beim Erfassen des Inhalts.
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